Mülltrennung in der Großfamilie

Wenn eine Großfamilie gemeinsam kocht und einfach normal lebt, kommt auch eine Menge Müll zustande. Die meisten Leute kennen das gar nicht, denn wenn im Elternhaus darauf nicht geachtet worden ist, dann wissen sie gar nicht anders damit umzugehen. Mülltrennung spielt eine wichtige Rolle im Umweltschutz. Das sind wichtige Normen, die auch in einer Großfamilie den Kindern beigebracht werden sollten. Das fängt schon damit an, dass man von den Glasflaschen den Plastikdeckel abnimmt, bevor sie wieder entsorgt werden. Getrennter Müll ist guter Müll und spart zudem die Kosten für die Restmüll Entsorgung. Hat man den Kindern die Regeln der Mülltrennung erst einmal beigebracht, können sie von ganz allein daran denken und es funktioniert irgendwann automatisch.

Die Kinder lernen, dass Altpapier in die blaue Tonne gehört, und Biomüll in die braune Tonne oder auf den hauseigenen Komposthaufen. Der Restmüll muss dann in die schwarze Tonne, nimmt aber kaum noch die Menge ein, die ohne Recycling anfallen würde. Damit hat man eigentlich schon den Großteil der Mülltrennung erledigt. Unter Recyclingmüll versteht man Sachen, wie zum Beispiel Plastikfolien, Joghurtbecher und andere Kunststoffsachen. Altpapier sind zum Beispiel Zeitungen oder Kartons. Biomüll nennt man die Schalen von Obst oder Speisereste, Kaffeesatz und Eierschachteln beziehungsweise andere kompostierbare Verpackungen. All das ist Mülltrennung und sollte auf jeden Fall ernst genommen werden, denn es bedeutet nicht zu viel Aufwand und ist kinderleicht.

Auch Flaschen und Dosen müssen getrennt entsorgt werden. Glas unterscheidet man dabei nach seiner Farbe, nämlich braun, grün und weiß. Dosen kommen gesondert in einen Container. Zu einer Großfamilie gehört das bei einer großen Menge an Müll einfach dazu, denn man kann nicht einfach verantworten, dass die Müllmengen unsortiert entsorgt werden. Außerdem werden die Erfahrungen in viele weitere Generationen weitergetragen, was auf einen großen Zeitraum viel ausmachen kann. Mülltrennung bedeutet Verantwortung in alle Richtungen, auch wenn  man das Glück hat, in einer Region zu wohnen, in der der gelbe Sack das Recyceln erspart.

This entry was posted on Mittwoch, Juli 14th, 2010 at 12:16 am and is filed under Rund ums Haus. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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